Mit dem Zug zum StreetFood

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Die Städte Helsingør, schon bekannt aus dem Kronborg-Artikel, und Gilleleje, ein unaussprechbarer Ort, werden durch eine eingleisige Zugstrecke verbunden.
Züge sind ja mein Ding, daher war klar, dass wir eine Runde damit fahren werden. Unser Ferienhaus lag nur rund 10 Gehminuten vom Bahnhof Saunte entfernt, der so ungefähr die Mitte der Strecke zwischen den beiden Städten darstellt. Der Plan war dann schnell geschmiedet. Mit dem Zug geht’s von Saunte nach Helsingør, um dort am Hafen zu schlendern, nochmal die Innenstadt zu besuchen und vor der Rückreise im örtlichen Street-Food-Markt „Værftets Madmarked“ etwas zu essen.
Die Reisegruppe bildete sich aus meiner Schwester, meinem Sohn und mir.

Der Weg ist das Ziel

Bahnhof Saunte aus anderer Perspektive

Auf den ersten Blick erinnert die Strecke eher an eine Museumsstrecke. Eingleisig, kleine und relativ alte Bahnhöfe, durchaus krumme Gleise. Aber hier soll ja auch kein ICE fahren.
Auf VisitDenmark wurde von einer sehr schönen Zugfahrt entlang der Küste berichtet. Meine Erfahrungen bauen allerdings nur auf dem Abschnitt von Saunte nach Helsingør und zurück auf. Den Rest haben wir nie gesehen.
Strecke entlang der Küste klingt schon vielversprechend. Ob dies mit der Zugfahrt von Bergen nach Geilo mithalten kann, die ich vor rund zwei Jahren gemacht habe? Dort ging es entlang an Fjorden, hoch auf Berge und wieder runter.
Ganz so spektakulär sollte die Fahrt nicht werden. Schöne Wälder, hier und da ein Blick auf den Öresund und eine tolle Stadtdurchfahrt.
Ich denke, das Highlight ist die Fahrt am Hafen entlang. Dort hat man aus dem Zug heraus einen tollen Blick auf das Schloss Kronborg. Am Ende fährt der Zug in einen Kopfbahnhof ein. Allerdings außen vorbei an einem der Gleise, weil der Bahnhof eigentlich zur entgegengesetzten Seite gebaut ist. Somit ist der Bahnhof Helsingør nur ein 98%iger Kopfbahnhof. Denn dieses eine Gleis, welches nach Gilleleje führt, gibt es ja.

Værftets Madmarked

Einblick in den Streetfood Markt

Wie eigentlich immer, wenn wir in Helsingør gewesen sind, kehrten wir in einer der Werfthallen ein.
Beim letzten Mal zog es mich zum Griechen. Auch einen kleinen Teil eines Crêpes konnte ich meinem Sohn bisher ergaunern.
Doch heute sollte es etwas Neues sein. Die Entscheidung fiel auf Ramen-Nudeln. Bei mir mit gebratenem Huhn. Jessica gönnte sich eine Art Suppe, in der Schwein schwamm. Sie berichtete, dass das Essen schmeckte, wie es aussah. Daher nicht so besonders. Allerdings stellte sie klar, dass das Aussehen ganz normal sei. Meins war es nicht, das kann ich deutlich sagen.
Meine gebratenen Nudeln mit Huhn kamen bei mir aber sehr gut an und Anton entschied sich, wie zu erwarten, für Crêpes.
Meine klare Empfehlung, wenn ihr mal in Helsingør seid: Ab an den Hafen, ab zur Werft, ab in den Street-Food-Bereich, genießen.
Hier noch ein Bild des Schlosses Kronborg mit Zug:

Auf diesem Bild fehlt eine Dampflok

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